Philosophie Lexikon der Argumente

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V 143
Vertauschte Spektren/DennettVsVertauschte Spektren/Pauen: Verhalten und phänomenale Erfahrung sind nicht zu trennen, weil sie auf der neuronalen Ebene verwoben sind. - Damit sind Bewusstsein und Verhalten nicht zu trennen.
V 184
Vertauschte Spektren/fehlende Qualia/Pauen: gemeinsame These beider Argumente: es ist unmöglich, eine Verbindung zwischen phänomenalem und physiologischem Wissen herzustellen. - Damit wären neurobiologische Theorien grundsätzlich ungeeignet zu Erkenntnissen über phänomenale Prozesse. - Dennoch kausale Wirksamkeit mentaler Eigenschaften möglich. - Kein Epiphänomenalismus.
V 186
Phänomenale Zustände/VsVertauschte Spektren/Pauen: die konkrete Qualität eines phänomenalen Zustands ist selten nur durch seinen Ort innerhalb eines Bezugssystems bestimmt - es gibt also wahrscheinlich keine Rotempfindung an sich . - Dann kann man nicht sinnvoll von Unterschieden des Spektrums zwischen Personen reden -. Höchstens Veränderungen bei einer Person.
V 187
Vertauschte Spektren/VsVertausche Spektren/Pauen: das Spektrum ist nicht symmetrisch! - Das macht sich in unserem Unterscheidungsvermögen bemerkbar. - Primärfarben und Mischfarben würden in unterschiedlicher Anzahl aufeinander abgebildet. - Orange und Rot werden beide zu Braun, wenn man sie abdunkelt. - Lösung: das könnte man korrigieren, wenn man die Spiegelachse genau durch die Achse Orange/Braun legt. - Problem: das würde Sekundärfarben auf Primärfarben abbilden. - Pauen: also scheitert das Gedankenexperiment an der Vorstellbarkeit.

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001

> Gegenargumente zu Vertauschte Spektren



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017