Philosophie Lexikon der Argumente

 
Vierdimensionalismus, Philosophie: Der sogenannte Vierdimensionalismus nimmt ein Koordinatensystem mit drei Raumachsen und einer Zeitachse an, um Ereignisse durch einen Punkt zu repräsentieren und Ort und Zeitpunkt anzugeben. Dauerhafte Gegenstände werden in Form von ausgedehnten Linien dargestellt. Der Verlauf der Linien entspricht den Ortsveränderungen des Gegenstands, ihre Dicke seiner Größe. Aus diesen Weltlinien genannten vierdimensionalen Objekten (die Gegenstände zusammen mit ihrem Zeitverlauf) können momentane Zustände der Objekte gewonnen werden, indem man einen Querschnitt anlegt, sogenannte Zeitscheiben. Die Zeitscheibe einer Person hat keine flache Gestalt sondern ist identisch mit der Person in einem Augenblick. Siehe auch Koordinatensystem, Abbildung, Repräsentation, Raumzeit, Zeit, Raum, Veränderung, Bewegung, Bezugssysteme.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 50
Raumzeitschnitte/vierdimensional/MeixnerVs: wir sterben als ganze Individuen, es stirbt nicht nur die letzte zeitliche Phase.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004

> Gegenargumente gegen Meixner

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.09.2017