Philosophie Lexikon der Argumente

 
Vierdimensionalismus, Philosophie: Der sogenannte Vierdimensionalismus nimmt ein Koordinatensystem mit drei Raumachsen und einer Zeitachse an, um Ereignisse durch einen Punkt zu repräsentieren und Ort und Zeitpunkt anzugeben. Dauerhafte Gegenstände werden in Form von ausgedehnten Linien dargestellt. Der Verlauf der Linien entspricht den Ortsveränderungen des Gegenstands, ihre Dicke seiner Größe. Aus diesen Weltlinien genannten vierdimensionalen Objekten (die Gegenstände zusammen mit ihrem Zeitverlauf) können momentane Zustände der Objekte gewonnen werden, indem man einen Querschnitt anlegt, sogenannte Zeitscheiben. Die Zeitscheibe einer Person hat keine flache Gestalt sondern ist identisch mit der Person in einem Augenblick. Siehe auch Koordinatensystem, Abbildung, Repräsentation, Raumzeit, Zeit, Raum, Veränderung, Bewegung, Bezugssysteme.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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X 54
Vierdimensionalismus/Quine: Bsp ein schrumpfender Körper läuft spitz in die Zukunft zu, ein wachsender spitz in die Vergangenheit. - Das macht Zeitenbildung überflüssig - immer im Präsens - so kann man über Gegenstände quantifizieren, die niemals gleichzeitig existieren. - ((s) Zeitscheibe/(s): nicht flach wie eine Scheibe Wurst, sondern ein vollständiger Körper in einem Moment.)


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

> Gegenargumente gegen Quine

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017