Philosophie Lexikon der Argumente

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Vollständigkeit, Philosophie: A. Systeme sind vollständig, wenn alle in ihnen gültigen Aussagen beweisbar sind.
B. Bei der Frage der Vollständigkeit einer Beschreibung geht es immer um bestimmte Zwecke dieser Beschreibung im Rahmen einer Theorie, die auf die beschriebenen Gegenstände zutrifft. Eine Besonderheit im Falle von Elementarteilchen ist, dass ihre vollständige Beschreibung nicht die Unterscheidung von anderen Teilchen derselben Sorte ermöglicht. Siehe auch Unvollständigkeit, Bestimmtheit, Bestimmung, Unterscheidung, Ununterscheidbarkeit.
 
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I 270
Einzelding/Universale/Vollständigkeit/Einführung/Strawson: in welchem Sinn ist ein Gedanke an ein Einzelding vollständig, nicht aber der an ein Universale? - Zu vage: "Einzelding = Konstruktion aus Tatsachen - Universale = Abstraktion aus Tatsachen" - auch nicht Einzeldinge aus Gedanken an ein Art-Universale als Beispiel, das als "Substrat" dient.
Lösung: am Ende müssen Tatsachen stehen, die das Einzelding nicht als Bestandteil enthalten. - Dann vollständiger Gedanke. - Aber unvollständig, wenn wir zum Einzelding übergehen, weil dieses Bestandteil einer weiteren Tatsachen ist. - "Letzte Tatsachen": nur grundzug-lokalisierende Feststellungen "hier ist Wasser" usw.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

> Gegenargumente gegen Strawson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017