Philosophie Lexikon der Argumente

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EMD II 185
Wahrheit/Peacocke: zwei Arten:(i) Was in Englisch ausgedrückt wird, durch "was er sagte" wenn man weiß, dass der andere die Wahrheit sagte
(ii) Der in dem Sinn, wie man ""das ist langweilig" ist wahr" behaupten kann, wenn jemand das zu einer Zeit äußert und gelangweilt ist.
ad (ii): kann in Existenz-Quantifikation ausgedrückt werden: "es gibt einen Satz"
ad(i): kann nicht durch (ii) ausgedrückt werden - (>Sagen).
Lösung: Sagen und Wahrheit (plus Angemessenheit) müssen in Begriffen der aktualen Sprache definiert werden.
Problem: das bringt semantisches Vokabular herein - (>Schach: Gewinnen muss extern definiert sein).
II 187
Wahrheit/Tarski/aktuale Sprache/Peacocke: der Wahrheitsbegriff in den Satzschemata ist nicht der allgemeine Wahrheitsbegriff (ähnlich wie Bsp der allgemeine Begriff des Gewinnens neben dem Schachspiel (Dummett)).

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Peacocke
> Gegenargumente zu Wahrheit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017