Philosophie Lexikon der Argumente

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II 94
Wahrheitsbedingungen/WB/Field: werden durch Name-Objekt-Relationen und Prädikat-Eigenschafts-Relationen charakterisiert. - Die Satz-Proposition-Relation ist dann abgeleitet. - Das heißt aber nicht, daß wir zuerst Namen und Prädikate erfinden, und sie dann zusammensetzen. -
II 95
In einer Verläßlichkeitstheorie können Wahrheitswerte als theoretische Termini (TT) einer "Theorie der Indikation" (Zeigen) behandelt werden.
II 108
Wahrheitsbedingungen/WB/Inhalt/Bedeutung/Field: nicht alle Begriffe der Bedeutung und des Inhalts brauchen WB. - Der Deflationismus muß eine zentrale Rolle von WB ausschließen.
II 109
Inhalt/WB/Deflationismus/Field: der Inhalt darf nicht mit WB verknüpft sein, damit folgendes möglich ist: - Bsp Antike: glaubte "Zeus wirft Donnerkeile". - Da der Satz nicht wahr ist, hätte er bei einer Kopplung an WB keinen Inhalt. - Lösung: Gebrauch, Indikation, Verläßlichkeit - Pointe: Verläßlichkeit ist nicht Teil der WB. - WB: es ist nicht zu entscheiden, was für "Sonnenaufgang" nach geozentrischem Glauben die WB waren. - > Deflationismus: "wahr-wie".

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

> Gegenargumente gegen Field
> Gegenargumente zu Wahrheitsbedingungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017