Philosophie Lexikon der Argumente

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I 259
Wahrheitsbedingungen/WB/Tugendhat: Vorführen der Verifikationsregel - zeigen, wie die Behauptung verifiziert wird. - (>Dummett).
I 261ff
Wahrheitsbedingungen/Tugendhat: in der Vorführung der Verifikationsregel der Behauptung selbst - dann absolut wahr, nicht mehr relativ zu Regeln. - Man kann der Verifikationsregel nicht widersprechen, wenn man sie verstanden hat. - Die Verifikationsregel selbst kann nur für ein bestimmtes Prädikat zusammen mit einem singulären Term erklärt werden.
I 262
Verifikationsregel/Tugendhat: nicht allgemein angebbar - aus der Verwendungsregel (VR) für den singulären Term und der Verwendungsregel des Prädikats zusammen - Verifikationsregel/(s) > Wahrheit - Verwendungsregel/(s): >Bedeutung, Gebrauch).
I 267
Wahrheitsbedingungen/Tugendhat: können nicht ihrerseits erklärt werden - nur gezeigt! - >Dummett, Antirealismus.
I 281
Wahrheitsbedingungen/Tugendhat gehören zur Bedeutung, weil Gegenstände nicht wahr/falsch sind - Wahrheitsbedingungen erklären den Satz nur, wenn man weiß, wie er verwendet wird - Dummett, Anti-Realismus - Lüge oder abweichender Gebrauch muss ausgeschlossen sein.
I 290~
Wahrheitsbedingungen/Tugendhat: auch Sätze haben im allgemeinen keine klaren Wahrheitsbedingungen - die Verwendungsregeln des Satzes zu kennen heißt nicht, die Verifikationsregeln zu kennen.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Tugendhat
> Gegenargumente zu Wahrheitsbedingungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017