Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrheitskonditionale Semantik: Wahrheitskonditionale Semantiken gehen davon aus, dass die Bedeutung von Sätzen durch die Feststellung ihres Wahrheitswerts („wahr“ oder „falsch“) ermittelt werden kann. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Satzkomponenten zur Bedeutung des gesamten Satzes beitragen und die Verknüpfungen („und“, „oder“ usw.) die Bedeutung haben, die sich aus den logischen Wahrheitstabellen ergibt. Siehe auch Kompositionalität, Frege-Prinzip, Wahrheitswerte, Analytizität/Synthetizität, Verstehen, Semantik, begriffliche Rolle.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 50
Wahrheits-konditionale Semantik/Stalnaker: mehr als bloße Unterscheidung von wahren und falschen Sätze. - Praxis des Behauptens statt Erklärung der Referenz.- Dazu brauchen wir einen Begriff von Inhalt. - Wahrheit ist nicht hinreichend. - Inhalt: mehr als Zuschreibung von Wahrheitswerten.
Kommunikation, Information: Problem: wenn in einem Gebiet alle Sätze notwendig wahr/falsch sind, ist nicht klar, wie wir den Inhalt darstellen sollen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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> Gegenargumente gegen Stalnaker

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.11.2017