Philosophie Lexikon der Argumente

 
Wahrheitskonditionale Semantik: Wahrheitskonditionale Semantiken gehen davon aus, dass die Bedeutung von Sätzen durch die Feststellung ihres Wahrheitswerts („wahr“ oder „falsch“) ermittelt werden kann. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Satzkomponenten zur Bedeutung des gesamten Satzes beitragen und die Verknüpfungen („und“, „oder“ usw.) die Bedeutung haben, die sich aus den logischen Wahrheitstabellen ergibt. Siehe auch Kompositionalität, Frege-Prinzip, Wahrheitswerte, Analytizität/Synthetizität, Verstehen, Semantik, begriffliche Rolle.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Graeser I 123
StrawsonVsWittgenstein/StrawsonVsDavidson/StrawsonVsFrege: Problem: zur Sprache gehören Sätze oder Ausdrücke, die keine Wahrheitsbedingungen haben. - > Wahrheitskonditionale Semantik.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

> Gegenargumente gegen Strawson

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017