Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrheitstheorie, Philosophie: In Wahrheitstheorien geht es darum, ob und wie Wahrheit zu definieren ist. Unterschieden werden A. Theorien, denen es um Übereinstimmung von Aussagen mit einem Sachverhalt geht (Korrespondenztheorien). B. Theorien, bei denen es um interne Stimmigkeit innerhalb eines Systems von Aussagen geht (Kohärenztheorien). Siehe auch Wahrheitsdefinition, Wahrheit, Wahrheitswerte, Wahrheitsprädikat, Deflationismus, Disquotationalismus, Zitattilgung.
 
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II 21
W-Theorie/W-Def/TarskiVsField: semantische Begriffe sind nicht notwendig und nicht philosophisch interessant für eine W-Theorie. - - 2. FieldVsTarski: hat bloß Listen für Denotation:
(e)(a)(e ist ein Name der denotiert a) ⇔ (e ist "c1" und a ist c1) oder (e ist "c2" und a ist c2) oder...
II 24
WT/Äußerungsbedingungen/Wahrheit/W-Theorie/Quine: (1953b, S 138) die Äußerungsbedingungen sind alles was man braucht, um den Begriff "wahr" klar zu machen. - (Field dito) - Bsp Alabama-Bsp: ein Freund sagt, dass im Südstaat Alabama ein Fuß hoch Schnee liegt. - Daher sind Äußerungsbedingungen wichtig. - Frage: warum brauchen wir über das T-Schema hinaus kausale Theorien der Referenz? - Das geht sowieso nicht, da wir auf Neuraths Schiff sind. - Dennoch: Lösung/Field: psychologische Modelle über die (innere) Verbindung zur Realität. - (Nicht eine Theorie von außen ankleben). - Diese psychologische Verbindung ist immer noch physikalisch.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017