Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrheitswert: Das, was einer Aussage oder einer interpretierten logischen Formel zugeschrieben wird im Hinblick darauf, ob sie wahr oder falsch ist. In der Klassischen Logik gibt es zwei Wahrheitswerte, wahr und falsch. In mehrwertigen Logiken kann es drei bis unendlich viele Wahrheitswerte geben. Im letzteren Fall werden diese oft als Wahrscheinlichkeiten aufgefasst. Bei dreiwertigen Logiken ist der dritte Wert „unbestimmt“, „weder wahr noch falsch“ oder auch „weder bewiesen noch widerlegt“. Siehe auch Negation, Starke Negation, Schwache Negation, Intuitionismus, Wahrscheinlichkeit, Fuzzy Logic, Extensionalität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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II 233ff
Wahrheitswertpotential/Tugendhat: zwei Namen, die denselben Gegenstand bezeichnen, haben dasselbe Wahrheitswert-Potential.
Lösung für Konflikt: Frege: Teilsätze, Zitate: Namen von Sätzen - Searle: Sätze niemals Namen - Tugendhat: dann ist das Wahrheitswert-Potential quasi die Übertragung der Merkmale von Sätzen auf Namen.
II 237
Wahrheitswert/Satz/Gegenstand/Frege: durch Substituierbarkeit wird bewiesen, dass die Wahrheitswerte der Sätze den Gegenständen der Namen entsprechen.
TugendhatVsFrege: nur umgekehrt kann bewiesen werden, dass die Gegenstände der Namen den Wahrheitswerten der Sätze entsprechen.
II 243
Ungerade Bedeutung/Frege: Name eines Satzes.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

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> Gegenargumente gegen Tugendhat

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.10.2017