Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrnehmung, Philosophie: Wahrnehmungen sind bewusste oder unbewusste Verarbeitungen von Zustandsänderungen bzw. Ereignissen in der Umwelt oder im Inneren eines lebenden Organismus. Wahrnehmungen spielen sich jeweils in der Gegenwart ab. Erinnerungen und Vorstellungen sind keine Wahrnehmungen. Im Sprachgebrauch wird der Ausdruck Wahrnehmung sowohl für den Vorgang des Wahrnehmens als auch für das Wahrgenommene gebraucht. Siehe auch Reize, Empfindungen, Sinneswahrnehmungen, Computation, Gedächtnis, Vorstellungen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 40
Wahrhenhmung/Davidson: es gibt keine letzten Daten, daher: Beobachtungssätze, nicht Beobachtung.
(>Quine).
Siehe auch Sinnesdaten.
McDowell I 167
Rezeptivität/Davidson/McDowell: kann nur von außen an den Raum der Gründe stoßen. Daher kann nichts auf rationale Weise in Hinblick auf ihr Material anfechtbar sein.
McDowell I 167
Spontaneität/Davidson/McDowell: sie kann nicht rational durch etwas beschränkt sein, das außerhalb von ihr liegt (nämlich Rezeptivität). Das ist Davidsons Kohärenztheorie.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Davidson
> Gegenargumente zu Wahrnehmung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017