Philosophie Lexikon der Argumente

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Wahrscheinlichkeit, Philosophie: Wenn von Wahrscheinlichkeit die Rede ist, geht es um das mehr oder weniger sichere Zutreffen von Aussagen, die den Verlauf von Prozessen und ihr Ergebnis beschreiben, nicht um Eigenschaften von Gegenständen. Siehe auch Subjektive Wahrscheinlichkeit, Objektive Wahrscheinlichkeit, Wahrscheinlichkeitsfunktion, Wahrscheinlichkeitsverteilung, Bayesianismus, Chance, Wahrscheinlichkeitskonditional, Relative Häufigkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 38f
objektive Wahrscheinlichkeit/Cartwright: ungleich relative Häufigkeit. - Objektive Wahrscheinlichkeit: sozusagen das Gegenteil von scheinbarer Korrelation. - Welche Wahrscheinlichkeiten bestehen, beruht nie auf kausalen Überlegungen. - Dennoch können Kausalaussagen auf Wahrscheinlichkeits-Aussagen reduziert werden, wenn es zusätzliche empirische Tatsachen gibt (um die Asymmetrien zu sichern).
Karl Pearson/Cartwright: Wahrscheinlichkeit sollte theorie-frei bleiben.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Car I
N. Cartwright
How the laws of physics lie Oxford New York 1983

> Gegenargumente gegen Cartwright



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.06.2017