Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Wahrscheinlichkeitsfunktion: die Funktion, die einer Wahrscheinlichkeitsverteilung zugrunde liegt. Bei Würfelwürfen z.B. die Funktion, die jedem möglichen Ereignis die Wahrscheinlichkeit von 1/6 zuordnet. Siehe auch Wahrscheinlichkeit, Wahrscheinlichkeitsverteilung.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
V 137
Wahrscheinlichkeits-Funktion/WF/Lewis: soll die Glaubenssysteme von Menschen repräsentieren. - Diese müssen nicht realistisch sein. - "P": seien WF - das indikativische Konditional muß eine fixierte Interpretation für verschiedene Glaubenseinstellungen haben. - Diese macht es zu einem Wschk-Konditional.
V 147
Wschk-Funktion/Lewis: können wir uns als Verteilung von Wschk über Welten vorstellen - jede Welt hat eine Wschk P(W) und die Wschk von Welten summieren sich zu 1. - Zur Wschk von Sätzen gelangen wir, indem wir die Wschk von Welten summieren, in denen der Satz wahr ist. - Alle Wschk ist in den A-Welten konzentriert.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Lewis



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.07.2017