Philosophie Lexikon der Argumente

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Werte, Philosophie: Im Gegensatz zum Begriff des wirtschaftlichen Werts geht es beim philosophisch verstandenem Wertbegriff um die Zuschreibung von Eigenschaften und die Charakterisierung von konkreten oder idealisierten Situationen im Hinblick darauf, ob ihre Verwirklichung anzustreben ist, weil ein Wert im Zusammenhang mit diesen Situationen identifiziert werden kann. Siehe auch Normen, Prinzipien, Ethik, Moral, Nutzen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Graeser I 190
Wert/Bewertung/Lewis: Werte sollte man als Fühlen, Glauben, Verlangen betrachten. - Letztlich als ein Verlangen von Verlangen.
HarmanVsLewis: 1. intrinsisches Verlangen höherer Stufe ist irreführend - . "Verlangen" hat die Bedeutung von Intention und ist wie jede Intention, schon selbstreferentiell.
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I 191
FrankfurtVsHarman: in Gefahr, die Unterscheidung zwischen Zweck(en) und Mittel zu verwischen, und damit sich zu der Annahme zu verpflichten, dass Ziele gewissermaßen mit Mitteln ausgestattet seien und uns so begegneten.
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Schw I 185
Wert/Ethik/Lewis/Schwarz: die Werte stecken nicht in den bewerteten Ereignissen, sondern in uns. In unseren Wünschen -" Problem: weil man etwas wünscht, ist es noch nicht gut - Lösung: Wünsche 2. Stufe: Wunsch, nicht zu wünschen zu rauchen. - Beste Theorie: ist dispositional.
Problem: latenter Relativismus.
Schw I 187
LewisVsUtilitarismus: vernachlässigt die Perspektive.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002

> Gegenargumente gegen Lewis



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.07.2017