Philosophie Lexikon der Argumente

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Wesen, Philosophie: Unter dem Wesen eines Gegenstands wird eine oder mehrere Eigenschaften verstanden, ohne die der Gegenstand nicht denkbar sei. Kritiker wenden ein, dass solche notwendigen Eigenschaften nur Begriffen, nicht aber empirischen Gegenständen zugeschrieben werden können. Siehe auch Essentialismus, Letztbegründung, Merkmale, Metaphysik, Begriffe, Notwendigkeit de re, Substanz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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EMD II 286
Wesen/RussellVsEssentialismus: rein linguistische Frage, beim Vorliegen welcher Eigenschaften wir einen Namen gebrauchen - also haben Namen vielleicht Wesen, Dinge können kein Wesen haben - Sokrates nicht stabiler als die Dinge, die ihm zustoßen - "Mr Smith" ist ein Kollektivname von Vorkommnissen, d.h. er bezeichnet etwas völlig unwissbares.
Wiggins pro: Ontologie der Ereignisse möglich: (M. Proust: Häuser, Straßen, flüchtig wie die Jahre, dünne Erlebnisschichten).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Wigg I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Wiggins



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017