Philosophie Lexikon der Argumente

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Berka I 401
Widersprchsfreiheit/WSF-Beweis/Gödel: lässt sich nicht durchführen, wenn die Metasprache keine Variablen höheren Typs enthält. - Unentscheidbarkeit: wird beseitigt, wenn man die untersuchte Theorie (Objektsprache) mit Variablen höheren Typs bereichert
Berka I 474f
Widerspruchsfreiheit/WSF/logische Form/Tarski: liegt vor, wenn für jede beliebige Aussage x entweder x ε FL(X) oder ~x ε FL(X). (sic) - ((s) entweder x keine Folgerung aus dem System ist oder seine Negation keine Folgerung) - aber:
Vollständigkeit/vollständig: entsprechend: wenn für jede beliebige Aussage x entweder x ε FL(X) oder ~x ε FL(X). - ((s) Wenn entweder eine beliebige Aussage oder ihre Negation ist Folgerung aus dem System).
I 529 f
Satz vom Widerspruch/Tarski: "x ~ε Wr oder ~x ~ε Wr". - Pointe: aus der Klasse dieser Aussagenfunktionen (AF) können wir keine Generalisation ziehen! Die Generalisation dieser Aussagenfunktion wäre selbst eine (allgemeine) Aussage, nämlich der Satz vom Widerspruch. - Problem: unendliches logisches Produkt, das nicht mit normalen Schlussweisen ableitbar ist.
I 531
Lösung: "Regel der unendlichen Induktion" - (unterscheidet sich von allen anderen Schlussregeln durch infinitistischen Charakter).

Tarsk I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Tarski



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017