Philosophie Lexikon der Argumente

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Willensakte: A. Der Ausdruck wird manchmal gebraucht, um eine Handlung zu charakterisieren und von anderen, z.B. unbewussten Handlungen zu unterscheiden. B. Bei dem Versuch, innere Prozesse zu beschreiben werden Willensakte von manchen Autoren als Ereignisse verstanden, die einer Handlung vorgeschaltet sind. Hier wird von anderen Autoren eingewandt, dass die Gefahr eines Regresses besteht, wenn zur Ausbildung eines Willensakts wiederum ein Willensakt angenommen werden sollte. C. Der Ausdruck Willensakt kann zur genaueren zeitlichen Bestimmung der Ausbildung eines mentalen Zustands im Rahmen von Experimenten gebraucht werden, z.B. in den Experimenten von B. Libet. Siehe auch Wille, Willensfreiheit, Handlung, Bewusstsein, Unbewusstes,

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 31
Akt/Husserl: keine Aktivität - Leistung des Denkens, nicht reale Tätigkeit.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
E. Husserl
I Peter Prechtl Husserl zur Einführung, Hamburg 1991 (Junius)
II "Husserl" aus Hauptwerke der Philosophie des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1992

> Gegenargumente gegen Husserl
> Gegenargumente zu Willensakte



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.07.2017