Philosophie Lexikon der Argumente

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Wirklichkeit, Philosophie: Ausdruck für die Gesamtheit dessen, was der Wahrnehmung von Subjekten gegenübersteht und nicht nur vorgestellt ist. Einerseits soll Wirklichkeit das sein, was unabhängig von uns ist, andererseits wird von manchen Autoren ihre Formbarkeit als Beweis ihrer Existenz angesehen. Siehe auch Abhängigkeit, Unabhängigkeit, Möglichkeit, Notwendigkeit, Aktualismus, Realität, Realismus, Idealismus, Konstruktivismus, Gegenwart, Tatsachen, Sachverhalte, Simulation, „Über“, Zirkularität, Objekte, Gegenstände, Ordnung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 105
Kriterium für Wirklichkeit: etwas, dass zurückstoßen kann, existiert. Aber auch Dr. Johnson und stieß nicht direkt gegen den Stein. Er stieß nur einige Nerven an usw.
I 107
Def Wirklichkeit:wenn eine Größe nach der einfachsten Erklärung komplex und autonom ist, dann ist sie wirklich.
I 111
Theorie: je fundamentaler eine Theorie ist, desto umfassender sind die Beobachtungen, die für sie eine Rolle spielen. Die physikalische Wirklichkeit ist also in mehrfacher Weise selbstähnlich.

Schließlich muss nicht alles, was wirklich ist, leicht zu identifizieren sein.
I 119
Simulation:Ein Wirklichkeitssimulator vermittelt dem Rezipienten indirekt sowohl interne als auch externe Erfahrungen, aber er lässt sich nicht so programmieren, dass er eine bestimmte interne Erfahrung simuliert! Roulette-Bsp.Tennis-Bsp.-Rahmenbedingungen festgelegt, Spielverlauf muß offen sein.Das setzt voraus, dass die abstrakten Gesetze selbst und nicht nur ihre Vorhersagekraft in der virtuellen Realität simuliert werden können.

Leben = Simulation: beide Verkörperung von Theorien über die Umwelt
I 190
Was nur in den Gesetzen der klass. Physik vorkommt, existiert nicht in der Wirklichkeit.
Echte Wirbelstürme und Schmetterlinge gehorchen den Gesetzen der Quantentheorie, nicht denen der klassischen Mechanik.
I 225/26
Platons scheinbare Widerlegung, dass die Methoden der Naturwissenschaft zu mathematische Wahrheit führen könnten: wir können nichts über vollkommene Kreise wissen, weil wir nur zu unvollkommenen Kreisen Zugang haben.
DeutschVsPlaton: dann könnten wir auch nur ungenaue Werkzeugmaschinen bauen, weil man die ersten mit ungenauen Werkzeugen bauen lässt. Also gäbe es keine Möglichkeit der Selbstkorrektur.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Deu I
D. Deutsch
Die Physik der Welterkenntnis München 2000

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.11.2017