Philosophie Lexikon der Argumente

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II 32
Zahl/Wittgenstein: kein Begriff, sondern eine logische Form.
II 283
Zahlen/KZ/Wittgenstein: daß es unendlich viele Kardinalzahlen gibt, ist eine Regel, die man aufstellt.
II 343
Zahl/Frege/WittgensteinVsFrege: eine Zahl sei eine Eigenschaft einer Eigenschaft. - Problem: Bsp für blauäugige Männer im Zimmer. - Dann wäre die Fünf eine Eigenschaft der Eigenschaft, ein blauäugiger Mann im Zimmer zu sein - Bsp um auszudrücken, daß Hans und Paul zwei sind, müßte ihnen dann eine Eigenschaft gemeinsam sein, die dem anderen gerade nicht zukommt. - ((s) jeder müßte die Eigenschaft haben, vom anderen verschieden zu sein.) - Lösung/Frege: die Eigenschaft, Hans oder Paul zu sein.
II 344
Zahl/Wittgenstein: nicht bloß Zeichen. - Man kann zwei Gegenstände der Form "Drei" haben, aber nur eine Zahl. - ((s) WittgensteinVsFormalismus.)
II 360
Zahl/Definition/WittgensteinVsRussell: Gleichzahligkeit ist die Voraussetzung für eineindeutige Zuordnung. - Daher ist Russells Definition der Zahl zwecklos. - ((s) weil zirkulär, wenn man Zahl über Abbildung definieren will).
II 361
Definition/Wittgenstein: statt einer Definition von "Zahl" müssen wir uns über die Gebrauchsregeln klar werden.
II 415
Zahl/Russell/Wittgenstein: hat behauptet, 3 sei die Eigenschaft, die allen Triaden gemeinsam ist.
II 416
Def Zahl/WittgensteinVsRussell: die Zahl ist ein Attribut einer Funktion, die eine Klasse definiert, nicht eine Eigenschaft der Extension. - Bsp Extension: es wäre eine Tautologie zu sagen, ABC sei drei. - Dagegen sinnvoll: zu sagen, in diesem Zimmer sind drei Personen.
IV 93
Def Zahl/Zahlen//Wittgenstein/Tractatus: 6.021 - die Zahl ist der Exponent einer Operation.
- - -
Waismann I 66
Def natürlichen Zahlen/Wittgenstein: diejenigen, auf die man die Induktion bei Beweisen anwenden kann.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Wa I
F. Waismann
Einführung in das mathematische Denken Darmstadt 1996

Wa II
F. Waismann
Logik, Sprache, Philosophie Stuttgart 1976

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017