Philosophie Lexikon der Argumente

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EMD II 383f
Substitutionale Quantifikation/Zahlentheorie/KripkeVsWallace: die Objektsprache sollte substitutional geschrieben werden: die Substitutionsklasse besteht dann aus den Zahlennamen: 0,0",0"",... - die Metasprache braucht referentielle Variable über Ausdrücke der Objektsprache. - Könnten wir sie durch Gödelnummern ersetzen? Nein! - Denn die ganze Frage war ja ob eine Ontologie der Zahlen in der Metasprache gebraucht wurde, zusätzlich zur Ontologie der Ausdrücke - wir können diese Frage gar nicht stellen, wenn wir Ausdrücke mit Zahlen identifizieren - die beiden haben die falsche Frage gleich zweimal gestellt:
1. Indem sie die Objektsprache-Variablen als referentiell über Zahlen behandelt haben anstatt als substitutionale mit Zahlennamen als Substituten.
2. Indem sie die referentiellen Variablen der Metasprache als über Gödelzahlen gehend aufgefasst haben anstatt über Symbolketten der Objektsprache. - Normalerweise ist Identifikation von Ausdrücken mit ihren Gödelnummern harmlos. - Hier aber müssen wir Zahlen und Ausdrücken unterscheiden.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Kripke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017