Philosophie Lexikon der Argumente

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Glaubensgrad: subjektive Einschätzung der Wahrscheinlichkeit für ein noch nicht eingetretenes Ereignis. Siehe auch Glauben, Wahrscheinlichkeit, Wahrscheinlichkeitstheorie, Bayesianismus, Principal Principle, Subjektive Wahrscheinlichkeit.
 
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II 296
Adams-Konditional/Field: Angenommen wir fügen den allgemeinen Adams-Konditional “>” hinzu, der nur als Hauptoperator auftreten darf und der dem Prinzip gehorcht, dass der Glaubensgrad in A > B immer der bedingte Glaubensgrad in B gegeben A ist.
Glaubensgrad/Field: wenn wir annehmen, dass bedingter und unbedingter Glaubensgrad durch konditionales bzw. unkonditionales Q repräsentiert wird, erhalten wir, dass der Glaubensgrad in A > B gleich Q(B I A) ist.
Adams-Konditional/Field: der normale Adams-Konditional bei dem angenommen wird, dass Glaubensgrade den Wahrscheinlichkeitsgesetzen gehorchen, erfasst das „wenn...dann „ besser als die WaFu des Konditionals.
Jedenfalls wenn das nur als Haupt-Verbindung auftritt:
Bsp „wenn ich es versuche, werde ich in die Mannschaft aufgenommen ((If I try out for the yankees, I will make the team“).
Dann scheint der verallgemeinerte Adams-Konditional für Vagheit geeignet. Wenn das so ist, dann sollte der
Glaubensgrad von A > B sein:
Q(DA I A).
Wahrscheinlichkeits-Funktion/Glaubensgrad: Unterschied: für Wahrscheinlichkeits-Funktion ist die bedingte Wahrscheinlichkeit nie höher als die Wahrscheinlichkeit des materialen Konditionals.
Williamson/Field: für sein Argument (1 – 3) ist das wichtig: alle Prämissen erhalten den Q-Wert 1 wenn „wenn...dann“ als verallgemeinerte Adams-Konditional gelesen werden. Dann ist die klassische Schlussregel nicht gültig, in dieser Lesart von „wenn...dann“.

> Gegenargumente gegen Adams



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017