Philosophie Lexikon der Argumente

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Sorites: Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort soros für Haufen ab und bezeichnet die Schwierigkeit den Punkt anzugeben, an dem der Ausdruck Haufen nicht mehr angewendet werden kann, weil die Menge des Stoffs die auf dem Haufen konzentriert ist, reduziert wird. Ein ähnliches Problem betrifft die Abgrenzung von Farbtönen. Siehe auch Vagheit, Grenze, Unbestimmtheit, Wahrnehmung, Kettenschluss, Paradoxien.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 297
Adams-Konditional/Sorites/Field: beim Sorites führt der verallgemeinerte Adams-Konditional dazu, dass alle Prämissen hoch glaubhaft sind, selbst für die klarsten Grenzfälle. Aber das Sorites-Argument erhält die Glaubbarkeit in dieser Lesart nicht.

Wahrscheinlichkeits-Funktion P/Field: aus mehreren verschiedenen P kann dasselbe Q konstruiert werden, daher ist P eigentlich nicht wichtig um den Agenten zu beschreiben. Dann könnte man sagen:
1. Dass Q eine völlig legitimierte Glaubens-Funktion ist.
2. Dass P keine legitimierte Glaubens-Funktion ist. Das wäre schwer zu begründen, wenn der Prozess von P zu Q so wiederholt werden könnten, dass er ein Q* liefert, das von Q verschieden ist, aber das ist nicht der Fall. Wenn wir Q*(A) als Q(DA) definieren, dann ist Q* einfach gleich Q. Das ist unser Grund dafür, dass wir S4 gebrauchen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

> Gegenargumente gegen Adams



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017