Philosophie Lexikon der Argumente

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Ontologie: Die Menge der materiellen oder immateriellen Gegenstände, von denen eine Theorie annimmt, dass sie Aussagen über sie treffen kann. Nach klassischer Logik muss dazu von einer Existenzannahme ausgegangen werden. In anderen Wissensgebieten wird die Frage, ob z.B. Relationen wirklich existieren oder bloß gedankliche Konstrukte sind, nicht immer als entscheidend angesehen, solange man damit arbeiten kann. Immaterielle Gegenstände sind z.B. sprachliche Strukturen in der Linguistik. Siehe auch Existenz, Mathematische Entitäten, Theoretische Entitäten, Theoretische Termini, Realität, Metaphysik, Wirklichkeit, Semantic Web.
 
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Bubner I 118
Ontologie/Aristoteles: kennt die Realgründe der Wirklichkeit, aus denen die Wissenschaften apodiktisch schließen.
BubnerVsAristoteles: die Zuständigkeit der Beweisgründe bleibt unbestimmt, ortlos, und deckt damit nicht befriedigend die Notwendigkeit ab, den empirischen Geltungsbereich der Apodeixis zu bestimmen.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017