Philosophie Lexikon der Argumente

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Theorien: Theorien sind Aussagensysteme zur Erklärung von Beobachtungen z.B. von Verhalten oder physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen. Beim Aufstellen von Theorien werden ein Gegenstandsbereich, ein Vokabular der zu verwendenden Begriffe und zulässige Methoden der Beobachtung festgelegt. Ziel der Theoriebildung ist außer Erklärungen Prognosefähigkeit und Vergleichbarkeit von Beobachtungen. Siehe auch Systeme, Modelle. Experimente, Beobachtung, Beobachtungssprache, Theoretische Termini, Theoretische Entitäten, Voraussagen, Analogien, Vergleiche, Beweise, Verifikation, Reduktion, Definitionen, Definierbarkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bubner I 169
Theorie/Aristoteles: (= Physik): hat es mit dem Veränderlichen zu tun.
Metaphysik/Aristoteles: hat es mit dem Unveränderlichen zu tun, das im Unterschied zu den mathematischen Gegenständen selbständig ist.
Praxis/Aristoteles: richtet sich auf das Veränderliche, das den Grund seiner Bewegung nicht in sich hat, sondern in der Prohairesis des Handelnden, bzw. in der Anwendung technischen Wissens.
(Hier keine Differenz von Praxis und Poiesis.).
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Feyerabend I 229
Theorie/AristotelesVsPythagoras/Feyerabend: mathematische Harmonien gelten nur dann als Anzeichen der Wahrheit, wenn sie mit wohlbegründeten physikalischen Prozessen übereinstimmen. (AristotelesVs Verbundenheit aller Planeten).

Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Aristoteles
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017