Philosophie Lexikon der Argumente

 
Mathematische Entitäten: Forschungsgegenstände der Mathematik, die nicht als materielle Gegenstände gelten können. Dennoch gibt es Diskussionen über den Status ihrer Existenz. Während der Platonismus ihre (dauerhafte) Existenz als gedankliche Objekte oder Universalien annimmt, wird diese Dauerhaftigkeit z.B. vom Intuitionismus geleugnet, der davon ausgeht, dass mathematische Entitäten nur im Augenblick ihrer Konstruktion existieren.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Stalnaker I 41
Mathematik/Benacerraf/Stalnaker: (Benacerraf, 1973): sieht eine Spannung zwischen dem Erfordernis nach einer plausiblen Darstellung dessen, was mathematische Aussagen sagen und einer Darstellung der Weise, auf die wir wissen, dass solche Aussagen wahr sind.
Angenommen, wir verlangen kausale Verbindung zu Dingen, von denen wir etwas zu wissen beanspruchen. Dann ist es nicht klar wie das gehen soll im Fall von Zahlen, die akausal sind.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bena I
P. Benacerraf
Philosophy of Mathematics 2ed: Selected Readings Cambridge 1984

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

> Gegenargumente gegen Benacerraf

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017