Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Norbert Bolz, Willem van Reijen, Walter Benjamin Frankfurt 1991
I 13
Sprache/Benjamin: nicht hauptsächlich Kommunikationsmittel, sondern das Medium, in dem sich die Welt uns offenbart.
I 41
Sprache/Benjamin: BenjaminVs Gleichsetzung von Sprache und Kommunikation. Sprache nicht Verlautbarung von Gedanken Es gibt nichts, was nicht in gewisser Weise Sprache wäre..
I 42
Sprache/Benjamin: Form alles Existierenden, alles Existierende teilt sich mit. die Mitteilung durch das Wort ist nur ein besonderer Fall von Sprache. das heißt aber nicht, dass das geistige Wesen mit der sprachlichen Mitteilung identisch ist.
Sprache: unüberbrückbarer Gegensatz von sprachlichem und geistigem Wesen. Die Sprache teilt sich selbst mit.
Wir müssen zwischen "Ding" und "Sprach Ding" unterscheiden.
Sprache: nicht mit "Sprache überhaupt" identisch.
I 44
Sprache/Hamann: "Sprache ist die Mutter der Vernunft und Offenbarung, ihr A und O". >Benjamin.
Namen: Jüdischer Brauch: jeder hat einen geheimen Namen.
Norbert Bolz, Willem van Reijen, Walter Benjamin Frankfurt 1991
I 50f
Dichtung/Benjamin: stellt eine Beziehung zwischen "intentionsloser" reiner Sprache und Ausdruck her.

I 56
Sprache/Benjamin: Trauer und Melancholie machen sprachlos, aber gerade diese Sprachlosigkeit kann das Wesen der Sprache darstellen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.10.2017