Philosophie Lexikon der Argumente

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Inferentielle Rolle: das Veränderungspotential, das sprachliche Ausdrücke innerhalb von Schlussfolgerungen haben. Der Bezug auf Wahrheit ergibt sich damit erst indirekt bei der Bewertung der Gesamtargumentation und ist nicht jedem Sprecher bewusst.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Fodor IV 168
Inferentielle Rolle/Koextension/Inferenz/Block: These: die inferentielle Rolle koextensiver Ausdrücke kann differieren. Damit kann die Theorie der begrifflichen Rolle zwischen Bsp Morgenstern/Abendstern oder zwischen "Cicero" und "Tullius" unterscheiden. (Intension/Extension). D.h. sie ist feinkörnig genug.
Block weiß aber, dass das nicht garantiert ist.
Siehe auch >Morgenstern/Abendstern, >feinkörnig/grobkörnig


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

> Gegenargumente gegen Block



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.08.2017