Philosophie Lexikon der Argumente

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Theorien: Theorien sind Aussagensysteme zur Erklärung von Beobachtungen z.B. von Verhalten oder physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen. Beim Aufstellen von Theorien werden ein Gegenstandsbereich, ein Vokabular der zu verwendenden Begriffe und zulässige Methoden der Beobachtung festgelegt. Ziel der Theoriebildung ist außer Erklärungen Prognosefähigkeit und Vergleichbarkeit von Beobachtungen. Siehe auch Systeme, Modelle. Experimente, Beobachtung, Beobachtungssprache, Theoretische Termini, Theoretische Entitäten, Voraussagen, Analogien, Vergleiche, Beweise, Verifikation, Reduktion, Definitionen, Definierbarkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 22
Theorie/Bubner: nach Hegel tritt sie mit dem Anspruch nach umfassender Durchdringung der Wirklichkeit auf, sodass der Ruf nach Umsetzung in die Praxis laut wird.
Vermittlung von Theorie und Praxis lässt sich im Grunde nur so verstehen, dass die erreichte Vollendung der Theorie eine Umgestaltung als notwendig und folgerichtig erweist.
Der unterstellte Gegensatz zweier Seiten führt in die Irre!
Es bedarf keiner komplexen Transformationsprozesse, noch die spekulativsten Ansätze sind von der Psyche nicht abzulösen.
I 23
Platon/Bubner: Problem: wir sind gewohnt, ihn durch die aristotelische Brille wahrzunehmen. (Das betrifft vor allem die Differenzierung zwischen Theorie und Praxis).

Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017