Philosophie Lexikon der Argumente

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Propositionales Wissen, Philosophie: Das Wissen, ob bestimmte Sätze wahr oder falsch sind im Gegensatz zu einem Wissen-wie oder dem Besitzen einer Fähigkeit. Ein Problem beim propositionalen Wissen sind indexikalische Sätze, weil die Bestimmung des Wahrheitswerts (wahr oder falsch) hier kontextabhängig und situationsabhängig ist. Siehe auch Propositionen, Opazität, Götter-Beispiel.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 29
Propositionales Wissen/Burge: nicht unkorrigierbar, aber der Inhalt kann unmöglich unbekannt sein! Ich weiß, was ich über die Sache denke,
Fra I 30
die Sache selbst kann sich aber als nichtexistent herausstellen. (>Brentano: empirische Gedanken 1. und 2. Ordnung):
empirische Gedanken 1. Ordnung/Brentano/Bürge: werden durch die Außenwelt individuiert (Externalismus)
2. Ordnung: unmittelbar im Bewusstsein, nicht diskursiv, in selbst bewährender Weise durchsichtig. Nicht propositional, da sonst fallibel! Möglich ohne die ermöglichenden Bedingungen zu meistern! (> Kripke pro).

Burge I
T. Burge
Origins of Objectivity Oxford 2010

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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> Gegenargumente zu Propositionales Wissen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017