Philosophie Lexikon der Argumente

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Selbstbewusstsein, Philosophie: Eine Form des Bewusstseins, die eine Lokalisierung des denkenden Subjekts im logischen Raum ermöglicht. Voraussetzung für das Selbstbewusstsein ist Bewusstsein von äußeren und inneren Vorgängen sowie die Fähigkeit zur Unterscheidung dieser beiden Quellen von Einflüssen. Siehe auch Identifikation, Selbstidentifikation, Selbst, Ich, Bewusstsein, Individuation, Identität, Person.
 
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Frank I 688
Überzeugung/Selbst Wissen/Selbstbewusstsein/Burge: Frage: wie ist Selbst Wissen externalistisch zu erklären? ("Die eigenen Gedanken kennen").
Lösung/Burge: um einen Gedanken von der Welt zu haben, müssen wir nicht seine Individuationsbedingungen kennen.
Bsp um in der Zwillingserde zu glauben, dass Aluminium ein Metall ist, müssen wir die Mikrostruktur nicht kennen und Aluminium nicht von irgendeinem anderen Metall unterscheiden können.
Der reflexive Gedanke von Herrmann: "Ich denke, dass Aluminium ein Metall ist" hat zum Teil dieselben Individuierungsbedingungen wie der Gedanke, dass Aluminium ein Metall ist.
Evans: ähnlich: bei der Selbstzuschreibung sind die Augen auf die Welt gerichtet, nicht nach innen auf die internen Zustände.
Bsp "Glaubst du, dass es einen dritten Weltkrieg geben wird? Dafür sind dieselben externen Sachverhalte relevant wie für die Frage
Frank I 689
"Wird es einen dritten Weltkrieg geben?"
(s)Vs: für den Glauben müssen aber noch Bedingungen dazukommen! Der Krieg kann vor der Tür stehen, ohne dass man das realisiert. Jemand könnte "leichtgläubiger sein als jemand anderes.

Burge I
T. Burge
Origins of Objectivity Oxford 2010

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Burge



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017