Philosophie Lexikon der Argumente

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Kriterien: folgen nicht aus einer Definition sondern müssen erschlossen werden. Die Kriterien für die Anwendung eines Begriffs auf einen Gegenstand haben eher mit der Sprachpraxis in einer Gemeinschaft zu tun. Bsp Die Definition von Wahrheit liefert kein Kriterium dafür, welche Sätze wahr sind.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 37
Kriterien/Cavell: der Skeptiker hat recht mit der Annahme, zum Wissen darüber, dass jemand Schmerzen habe, gehöre mehr als nur die Anwesenheit von Kriterien.
Kriterien können bestimmen, ob ein Verhalten mehr Schmerz als Freude ausdrückt, aber nicht, ob es sich um echten Schmerz anstellen von vorgetäuschtem handelt.
I 185
Wittgenstein/Cavell: beide leugnen - im Gegensatz zu den meisten anderen Philosophen - dass die Übereinstimmung mit Kriterien (ein Zeichen verständlicher Rede) durch Verweis auf Universalien gerechtfertigt werden könne.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

> Gegenargumente gegen Cavell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017