Philosophie Lexikon der Argumente

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Nonfaktualismus: Ausdruck für die Annahme, dass es im Hinblick auf bestimmte Entscheidungsprozesse keine Tatsachen gibt. So gibt es z.B. keine Tatsache die bewirkt, dass die Summe von zwei und zwei vier ergibt. Der Nonfaktualismus wird von verschiedenen Autoren sehr verschieden weit ausgelegt. Daher wird der Ausdruck manchmal polemisch gebraucht. Siehe auch Wahrmacher, Entscheidbarkeit, Tatsachen, Wahrheit, Deflationismus.
 
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I 234
Tatsache/Nonfaktualismus/Bedeutung/Regel/Wittgenstein/Cavell: es gibt keine mich betreffende Tatsache, die das, was ich sage und tue, über das hinaus rechtfertigen könnte, was der andere, vielleicht ein Kind, sagt und tut.
Aber daraus möchte ich keine skeptische Schlussfolgerung ziehen.
I 239
Tatsache/Nonfaktualismus/CavellVsKripke: wenn ich (in den Frühschriften) sagte, "es gebe keinen Grund, diese Dinge miteinander zu teilen (Bsp Gefühl für Humor, Moral) dann ist das etwas anderes als wenn Kripke sagt, es gebe "keine Tatsache".
Cavell: sonst würde es zu sehr nach kognitiver Defizienz aussehen.
I 240
Außerdem gebe es keinen Raum für die Idee von Gründen, die "uns ausgehen".

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017