Philosophie Lexikon der Argumente

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Indexwörter: sind Wörter wie hier, dort, jetzt, ich usw. die eine nähere Bestimmung erfordern, damit von einem Satz der sie enthält, festgestellt werden kann, ob er wahr oder falsch ist. Ein Satz mit Indexwörtern ist also kontextabhängig. Indexwörter sind keine Demonstrativa. Siehe auch Deixis, Anapher, Kontextabhängigkeit, Indexikalität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 84/85
Indexwörter/Supervenienz/Chalmers: Referenz auf Basis von Indexwörtern geschieht auf der Basis von beidem: physikalischen Tatsachen und „indexikalischen Tatsachen“ über Lokalisierung und Begriffsgebrauch.
I 85
Reduktive Erklärung/Perspektive/Indexikalität/Problem: wie erkläre ich, dass ich diese bestimmte Person bin? Und zwar ohne Tautologien? Dass das Indexwort zutrifft, scheint keine objektive Tatsache über die Welt zu sein, sondern über die Welt, wie ich sie vorfinde, und dass, sie eine Erklärung braucht, ist etwas, was ich fühle. (Siehe hierzu Nagel 1986).
Dabei ist es wiederum keine obskure Tatsache, warum es wahr ist, wenn David Chalmers sagt „Ich bin David Chalmers“.
Das Fehlschlagen einer reduktiven Erklärung bei Indexwörtern ist aber von dem im Fall von Bewusstsein zu unterscheiden.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

> Gegenargumente gegen Chalmers



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017