Philosophie Lexikon der Argumente

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Kontext/Kontextabhängigkeit: Sätze, Wörter und Texte sind in verschiedenem Maße von der Ergänzung durch zusätzliche Angaben zur Beseitigung von Mehrdeutigkeiten abhängig. Insbesondere führt der Gebrauch von Indexwörtern wie „hier“, „jetzt“, aber auch von Pronomina wie „mein“ zu Unbestimmtheiten der Referenz. Die zusätzlichen Angaben können evtl. aus einer schon vorhandenen Informationsmenge entnommen werden, wobei die zu untersuchenden Sätze, Wörter oder Texte eine Teilmenge dieser umfassenderen Menge bilden. Eine solche schon an anderem Ort vorhandene umfassendere Informationsmenge wird Kontext genannt. Siehe auch Abhängigkeit, Ambiguität, Unbestimmtheit, Entdeckung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Schwarz I 201
Kontextuelle Intension/Chalmers: (Chalmers 2003, §3).
LewisVsChalmers: die Falschheit eines Satzes, wo niemand etwas sagt, ergibt sich erst aus kompositionalen Regeln, Situationen müssen nicht immer Äußerungskontexte sein. Daher sind Wahrheitsbedingungen keine „kontextuellen Intensionen. (Lewis 1980a,28f).

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

> Gegenargumente gegen Chalmers



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017