Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 117
Tier/Information/Täuschung/Dawkins: können Tiere lügen, d.h. bewusst falsche Information geben?
Ehepaar Gardner: These Schimpansen können täuschen und lügen.
I 118
DawkinsVs: stattdessen spreche ich von einer Wirkung, die funktional der Täuschung entspricht.
Bsp Ein Vogel stößt einen Warnruf aus, um sich Futter allein zu sichern. Wir sollten lediglich sagen, dass er sich auf Kosten der anderen Nahrung verschaffte.
I 119
Täuschung/Gene/Dawkins: da wir mit der Vorstellung aufgewachsen sind, Evolution diene dem "Wohle der Art" gehen wir wie selbstverständlich davon aus, dass Lügner und Getäuschte jeweils verschiedenen Arten angehören.
Wir müssen aber sogar erwarten, dass Kinder die Eltern täuschen, Ehemänner ihre Frauen betrügen und Brüder sich belügen.
I 443
Tier/Psychologie/Nicholas Humphrey: These sozial lebende Wesen müssen eine Psychologie ausbilden.

Da I
R. Dawkins
Das egoistische Gen, Hamburg 1996

Da II
M. St. Dawkins
Die Entdeckung des tierischen Bewusstseins Hamburg 1993

> Gegenargumente gegen Dawkins



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017