Philosophie Lexikon der Argumente

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Intersubjektivität: die wechselseitige Anerkennung eines Innenlebens durch bewusste Subjekte. Voraussetzung sind das bewusste Erkennen des eigenen Innenlebens durch ein Subjekt sowie die Annahme, dass andere Subjekte die Hauptmerkmale der inneren Verfasstheit teilen, die das Subjekt an sich selbst feststellt. Dazu gehören Sprache, Schmerzempfinden, Erinnerungsvermögen, Selbsterhaltungstrieb und gewisse Interessen. Intersubjektivität wird von einigen Autoren als Ersatzbegriff für eine als unerreichbar angenommene Objektivität gebraucht.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Stroud I 37
Intersubjektivität/Gemeinschaft/Stroud: wir könnten das Gefühl haben, dass unser soziales Leben uns Sicherheit in Bezug auf unser Wissen gibt.
DescartesVsIntersubjektivität: sein Skeptizismus betrifft sogar die Gewissheit, dass es eine Gemeinschaft von Menschen um uns herum gibt!
I 38
Pointe: dann gibt es auch kein gemeinsames Wissen über den „Schleier“!

> Gegenargumente gegen Descartes
> Gegenargumente zu Intersubjektivität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017