Philosophie Lexikon der Argumente

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Sinn, Philosophie: Sinn ist eine Eigenschaft von Aussagen, die die Feststellung des Wahrheitswerts (wahr oder falsch) grundsätzlich ermöglicht, wenn auch nicht garantiert. Auch falsche Aussagen haben Sinn, sonst könnte ihre Falschheit nicht festgestellt werden. Sinnlos ist demnach, was nicht negiert werden kann. Aussagen über die Zukunft erlauben eine Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten, wenn sie sinnvoll sind ohne einen Wahrheitswert zu haben. Wünsche und Befehle sind sinnvoll und verstehbar, wenn sie in negierbare Aussagesätze umformuliert werden können. Siehe auch Verstehen, Negation, Wahrheitswerte, Verifikation, Bestimmtheit, Unbestimmtheit, Wahrscheinlichkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Dummett I 185
Descartes/Dummett: Descartes spricht nicht über das Erfassen des Sinns, sondern über die Erkenntnis und Anerkennung der Wahrheit. Er fragt nicht, was Aussagen bedeuten, sondern fasst ihren Inhalt als etwas Unproblematisches auf. Er fragt, was wir zu Recht zu erkennen beanspruchen dürfen.

Das ist ganz und gar nicht der Ansatz von Evans und Co. Sie fragen: was heißt es, dies Begriffe zu erfassen?

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

> Gegenargumente gegen Descartes
> Gegenargumente zu Sinn



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017