Philosophie Lexikon der Argumente

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Holz I 32
Welt//Denken/Tradition: die vormoderne Philosophie hatte mit Selbstverständlichkeit das Denken über die Welt von der Welt her begründet. Denn auch das Denken und der Denkende selbst wird als Teil der Welt erfahren.
DescartesVs: zeigt, dass alles in der Welt in Zweifel gezogen werden kann, außer dem Zweifel des Zweifelnden selbst.
Bis dahin galt Thomas von Aquins Satz:
Holz I 33
Erkenntnis/Aquin: "Für alles, was auf ein Ziel hin geordnet ist, muss die Regel seiner Lenkung und Ordnung vom Ziel her genommen werden." ((s) Das zu Denkende bestimmt das Denken).
HolzVsAquin: also muss die Methode des Erkennens und die Ordnung der Begriffe vom Gegenstand bestimmt sein. Das ist naiv realistisch!
Nach Descartes, also wenn alles bezweifelbar ist außer dem Denken selbst, müssen Methode und Ordnung der Begriffe vom Denken her bestimmt werden!
So ist es möglich, dass die Welt nur durch die Form unseres Denkens gesetzt wird.(>Husserl).
Husserl: "Der natürliche Seinsboden ist in seiner Seinsgeltung sekundär und setzt den transzendentalen voraus".


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992

> Gegenargumente gegen Descartes

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017