Philosophie Lexikon der Argumente

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Atomismus (Philosophie, Logik): die Annahme, dass Tatsachen durch einzelne Sätze dargestellt werden können. Damit wird die Frage nach der Unabhängigkeit von Tatsachen gestellt. Siehe auch Atomsätze, Humesche Welt, Humesche Supervenienz, Humesches Mosaik, Kausalität, Satzgefüge.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 12
Atomismus/CartesianerVsAtomismus/Duhem: Der Atomismus nimmt Erscheinungen als Realitäten. Nach Descartes ist die Materie mit der Ausdehnung in Länge Tiefe, Breite identisch. Man darf nichts anderes als verschiedene Gestalten und verschiedene Bewegung in Betracht ziehen. Die Materie ist inkompressibel und absolut homogen. Leerer Raum und Atome sind Illusionen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Duh I
P. Duhem
Ziel und Struktur der physikalischen Theorien Hamburg 1998

> Gegenargumente gegen Duhem
> Gegenargumente zu Atomismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017