Philosophie Lexikon der Argumente

 
Urteil: Die Verwendung des Begriffs des Urteils ist nicht einheitlich. Wenn das Urteil als die Feststellung des Wahrheitswerts („wahr“ oder „falsch“) einer Aussage aufgefasst wird, wird dies graphisch explizit dargestellt, z.B. mit dem von G. Frege eingeführten Urteilsstrich I-. Siehe auch Wahrheitswert, Urteilsstrich, Satz, Aussage, Äußerung, Behauptung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 222
Ein Gesetz des gewöhnlichen Verstandes ist ein einfaches allgemeines Urteil, das richtig oder falsch ist. Bsp Die Sonne steigt jeden Tag im Osten auf. Hier haben wir ein richtiges Gesetz, ohne Bedingung, ohne Einschränkung. Andererseits Bsp Der Mond ist stets voll. Hier haben wir ein falsches Gesetz.

Für physikalische Gesetze gilt so etwas nicht, sie sind stets symbolisch. Ein Symbol ist nicht richtig oder falsch sondern mehr oder weniger gut gewählt. Der Logiker würde nicht begreifen, wenn man fragte, ob ein bestimmtes physikalisches Gesetz richtig oder falsch ist.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Duh I
P. Duhem
Ziel und Struktur der physikalischen Theorien Hamburg 1998

> Gegenargumente gegen Duhem

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017