Philosophie Lexikon der Argumente

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Hypothesen: Hypothesen sind Annahmen, die vor dem Durchführen von Versuchen aufgestellt werden, um die Ergebnisse dieser Versuche damit zu vergleichen. Hypothesen müssen sich aus einer zumindest rudimentär vorhandenen Theorie speisen, die festlegt, was zum Bereich der involvierten Gegenstände, der verwendeten Begriffe und möglicher Folgen gehört und was nicht dazu gehören kann. Im Verlauf der Theoriebildung gibt es eine wechselseitige Korrektur von Annahmen und Versuchsergebnissen und dem Bestand an Begriffen und Sätzen der Theorie.
 
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I 33
Hypothesen/Feyerabend: Man kann Hypothesen verwenden, die gut bestätigten Theorien und/oder experimentellen Ergebnissen widersprechen. Man kann die Wissenschaften fördern, indem man kontrainduktiv vorgeht.
I 120
Ad-hoc-Hypothesen/Feyerabend: anfänglichen Schwierigkeiten, die die Veränderung aufwirft, werden durch Ad-hoc-Hypothesen entschärft, die also gelegentlich eine positive Funktion haben. Sie verschaffen neuen Theorien eine Atempause, und sie deuten die Richtung der zukünftigen Forschung an.
I 121
Lakatos: pro Ad-hoc Theorien.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend
> Gegenargumente zu Hypothesen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017