Philosophie Lexikon der Argumente

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Kausalität: die Relation zwischen zwei (getrennten) Entitäten, wobei eine Zustandsveränderung der einen Entität bewirkt, dass der Zustand der anderen Entität sich ändert. Heutzutage wird angenommen, dass eine Energieübertragung entscheidend dafür ist, dass man von einem Kausalzusammenhang sprechen kann.
D. Hume leugnete als erster konsequent die Beobachtbarkeit von Ursache und Wirkung. (David Hume Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Hamburg 1993, S. 95).


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 370
Kausalität/Beobachtung/Quantentheorie/Feyerabend: Einstein, Podolski, Rosen/EPR: Analyse von Bohr: es gibt Veränderungen, die nicht das Ergebnis einer kausalen Wirkung des Beobachters auf den Gegenstand sind, sondern eine Veränderung der Bedingungen: Bsp wenn man ein Gummiband A dehnt, so ändert sich der Wahrheitswert der Aussage »Gummiband A ist kürzer als Gummiband B« von wahr nach falsch, ohne dass zwischen A und B Wirkungen stattfänden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend
> Gegenargumente zu Kausalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.06.2017