Philosophie Lexikon der Argumente

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Relativismus, Philosophie: Sammelbegriff für Auffassungen, die Erkenntnisse grundsätzlich auf Bedingungen für ihr Zustandekommen beziehen. Spielarten sind Relativierung auf Theorien, auf Sprachen, auf gesellschaftliche Gruppen oder auf Kulturen. Siehe auch Interner Realismus, Externalismus, Beobachtungssprache, Kulturrelativismus, Idealisierung.
 
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II 24
Relativismus/Feyerabend: eine freie Gesellschaft ist eine relativistische Gesellschaft.
II 118
Relativismus/Feyerabend: betrifft Traditionen, nicht Meinungen, Begriffe, Theorien. Letztere sind nur sinnvoll im Rahmen einer Tradition.
Relativismus/Feyerabend: behauptet nicht, dass alle Traditionen gleichen Wert haben. Oder dass Traditionen für sich betrachtet weder gut noch schlecht sind. Er behauptet, dass sie solche Eigenschaften nur dann enthalten, wenn man sie vom Standpunkt einer (anderen) Tradition aus untersucht.
II 130
Relativismus/Feyerabend: oft wird angenommen, dass der Relativismus dem Individuum freie Hand lässt. Doppelter Irrtum: nicht vom Individuum ist die Rede, sondern von Traditionen, nicht von Möglichkeiten, sondern von Rechten.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend
> Gegenargumente zu Relativismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017