Philosophie Lexikon der Argumente

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Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.
 
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I 338
Täuschung/Feyerabend: Bsp ein bewegtes Muster, dass gerade zum Stillstand gekommen ist. Feyerabend: man sieht, dass es sich in der entgegengesetzten Richtung bewegt, aber ohne seine Lage zu ändern. Die einzige phänomenologisch richtige Beschreibung dieses Sachverhaltes lautet: »es bewegt sich im Raum, aber es ändert seinen Ort nicht« und diese Beschreibung ist widersprüchlich.
OwenVsFeyerabend: das sind Erscheinungen, nicht wirkliche Ereignisse. FeyerabendVsOwen: das behebt nicht die Schwierigkeit. Denn wenn man das »erscheint« einführt, da muss man es an den Anfang des Satzes stellen: »es scheint, dass es sich bewegt und seinen Ort nicht verändert«. ((s) >Sellars).

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017