Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Unbestimmtheit, Philosophie: Ein Gegenstand ist unbestimmt, wenn seine sprachliche Beschreibung weniger Merkmale angibt als ein Mitglied einer (Sprach-)Gemeinschaft normalerweise benötigt, um den Gegenstand von anderen Gegenständen zu unterscheiden. Siehe auch Übersetzungsunbestimmtheit, Vagheit, Unterbestimmtheit, Unerforschlichkeit, Bestimmtheit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 335
Unklarheit/Feyerabend: man könnte ein Vokabular der Zukunft entwickeln, in dem noch nicht alle Begriffe geklärt sind. Man müsste lernen, mit ungeklärten Begriffen zu argumentieren und Sätze zu verwenden, für die noch keine klaren Gebrauchsregeln vorhanden sind.
I 337
Bsp Die Arithmetik entwickelte sich ohne klares Verständnis des Begriffs der Zahl. Dieses entstand erst später.

- - -

II 148
Unbestimmtheit/Feyerabend: (Neumannscher Beweis).
1. Interpretation der Quantentheorie: Unbestimmtheit unserer Kenntnisse, nicht der Natur selbst.
2. Interpretation:(Bohr): Unbestimmtheit Eigenschaft der Natur selbst. Es gibt keine Zustände, die genauer sind als die Unbestimmtheitsrelation.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend
> Gegenargumente zu Unbestimmtheit



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017