Philosophie Lexikon der Argumente

 
Vernunft, Philosophie: Fähigkeit zur Einsicht. Der Vernunftbegriff wird im deutschen Idealismus vom Begriff des Verstands unterschieden, wobei letzterer sich auf die Erkenntnis von Regelmäßigkeiten und Unterschieden bezieht, ersterer auf die Begründung von Prinzipien, die den Regelmäßigkeiten zugrunde liegen. Siehe auch Verstand, Idealismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 260f
Methodologie/Vernunft/Wissenschaften/Feyerabend: soweit die Methodologie der Forschungsprogramme »vernünftig« ist, unterscheidet sie sich nicht vom Anarchismus (der auch Gewalt anwendet).

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II 123
Vernunft/Feyerabend: die von der Tradition der Vernunft begrüßten Ergebnisse wurden nicht von der Tradition der Vernunft selbst, sondern von der Forschungspraxis geschaffen, und zwar unter Ausschluss der Vernunft! (Höchstens Elemente von Vernunft, aber nicht in reiner Form).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fe I
P. Feyerabend
Wider den Methodenzwang Frankfurt 1997

Fe II
P. Feyerabend
Erkenntnis für freie Menschen Frankfurt 1979

> Gegenargumente gegen Feyerabend

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.09.2017