Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Ontologie: Die Menge der materiellen oder immateriellen Gegenstände, von denen eine Theorie annimmt, dass sie Aussagen über sie treffen kann. Nach klassischer Logik muss dazu von einer Existenzannahme ausgegangen werden. In anderen Wissensgebieten wird die Frage, ob z.B. Relationen wirklich existieren oder bloß gedankliche Konstrukte sind, nicht immer als entscheidend angesehen, solange man damit arbeiten kann. Immaterielle Gegenstände sind z.B. sprachliche Strukturen in der Linguistik. Siehe auch Existenz, Mathematische Entitäten, Theoretische Entitäten, Theoretische Termini, Realität, Metaphysik, Wirklichkeit, Semantic Web.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 322ff
Ontologie/Tradoition/Foucault: das Leben gehörte zu einer Ontologie, die auf die gleiche Weise die materiellen, der Ausdehnung, der schwere und der Bewegung unterworfenen Wesen betraf.

Ontologie/neu: seit Cuvier entgeht das Lebendige den allgemeinen Gesetzen des ausgedehnten Seins! Das biologische Sein wird regional und autonom. Die klassische Kontinuität des Seins und der Natur ist gebrochen. Doppelter Raum: anatomisch, physiologisch. Einheitliche Steuerung nicht mehr durch die Möglichkeit des Seins, sondern der Lebensbedingungen.

Fouc I
M. Foucault
The Order of Things: An Archaeology of Human Sciences 1994

Fouc II
Michel Foucault
Archäologie des Wissens Frankfurt/M. 1981

> Gegenargumente gegen Foucault
> Gegenargumente zu Ontologie



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017