Philosophie Lexikon der Argumente

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Vernunft, Philosophie: Fähigkeit zur Einsicht. Der Vernunftbegriff wird im deutschen Idealismus vom Begriff des Verstands unterschieden, wobei letzterer sich auf die Erkenntnis von Regelmäßigkeiten und Unterschieden bezieht, ersterer auf die Begründung von Prinzipien, die den Regelmäßigkeiten zugrunde liegen. Siehe auch Verstand, Idealismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 283
Vernunft/Foucault: wir überwachen Sie ganz besonders: weder sie noch ihre Vergangenheit, noch was sie möglich macht, noch was sie uns werden lässt, entgeht seiner transzendentalen Bestimmung.
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III 23ff
Vernunft/Wahnsinn/Hegel: Hegel ist für Foucault der Zeuge für ein neues Therapiekonzept: nicht bloß Unvernunft, sondern ein Selbstwiderspruch des »an sich« Vernünftigen. Hegel: im Wahnsinn hat die Unmittelbarkeit des Herzens die Oberhand.
Aus der Perspektive des wahnsinnigen Nicht Ganzen (Hegel) erscheint die Gesellschaft als der eigentliche Wahnsinn. Foucault: wollte die Geschichte dieser anderen Art des Wahnsinns schreiben.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fouc I
M. Foucault
The Order of Things: An Archaeology of Human Sciences 1994

Fouc II
Michel Foucault
Archäologie des Wissens Frankfurt/M. 1981

> Gegenargumente gegen Foucault



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017