Philosophie Lexikon der Argumente

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Äquivalenz: Relation zwischen Sätzen. Sie liegt vor, wenn zwei in Beziehung gesetzte Aussagen den gleichen Wahrheitswert haben, also beide wahr oder auch beide falsch sind.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Berka I 248
Def Äquivalenz/Sequenzenkalkül/Gentzen: zwischen Formeln und Sequenzen: gleiche Formeln sind äquivalent - gleiche Sequenzen sind äquivalent - zwei Formeln sind äquivalent, wenn die eine aus der anderen dadurch entsteht, dass man das Zeichen F (das Falsche) überall durch die Formel A & -i A ersetzt.
Def Äquivalenz von Herleitungen: liegt vor, wenn die Endformel bzw. die Endsequenz der einen mit der der anderen äquivalent ist.
Def Äquivalenz von Kalkülen: liegt vor, wenn sich jede Herleitung in dem einen Kalkül in eine äquivalente Herleitung in dem anderen Kalkül umwandeln lässt.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Gentzen
> Gegenargumente zu Äquivalenz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017